Ein Grossteil des gesellschaftlichen und politischen Lebens spielt sich bei uns in den Gemeinden ab. Regiomagazin bringt jeweils fünf ausgesuchte aktuelle Nachrichten aus den Gemeinden der Region Baden, Wettingen, Limmattal.
 

Gemeindenews der Gemeinden der Region Baden, Wettingen & Limmattal

Gemeindenews aus den Gemeinden Wettingen, Spreitenbach, Fislisbach, Uitikon und Geroldswil
 
 
Wettingen
Andreas Ruch, Wettingen, heisst ab 1. Dezember 2010 der Nachfolger von Urs Juchli als Leiter Informatik der Gemeinde Wettingen. Der 46-Jährige ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt in Wettingen. Er absolvierte eine Lehre als Elektromonteur, wechselte aber nach kurzer Zeit in die Informatikbranche. Seit 1997 ist er für die Electrolux AG, Mägenwil, tätig. Da ist er Leiter Informatik und Mitglied der Geschäftsleitung. Im Vollzeitstudium oder berufsbegleitend erwarb sich Ruch verschiedene Diplome als Informatiktechniker HF, Wirtschaftschaftstechniker HF und als Wissensmanager NDS/FH. Die Neubesetzung wird nötig, da der langjährige Leiter Informatik in Pension geht.

Gemeinde Wettingen
www.wettingen.ch
 
Spreitenbach
Kunst im Gemeindehaus Spreitenbach: Ausstellung „Köpfe – Gesichter“ von Salvatore Mainardi. Der langjährige Spreitenbacher und heutige Heimweh-Spreitenbacher Salvatore Mainardi zeigt farbstarke Bilder, Plastiken und Installationen. In einer musikalisch-malerischen Performance gewährt er Einblicke in die Entstehung seiner Bilder, die sich in surrealistischer Weise mit dem Menschen, dem Menschsein und mit der Beziehung des Menschen zur Welt und Umwelt befassen. Salvatore Mainardi stellt im In- und Ausland aus, nimmt an europäischen Kunstmessen und Kunstevents teil und öffnet sein Atelier in Buchs (AG) regelmässig für Interessierte. Die Ausstellung dauert bis zum 6. August. Sie ist während der üblichen Büroöffnungszeiten zugänglich:

Mo. 08:30 – 11:30 / 13:30 – 18:30 / Di – Do. 08:30 – 11:30 / 13:30 – 16:00 / Fr. 08:30 – 15.00 durchgehend.

Gemeinde Spreitenbach
www.spreitenbach.ch
 
Fislisbach
Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2010: Die 191 anwesenden Stimmberechtigten (total 3’309 Stimmberechtigte) haben sämtlichen Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2010 zugestimmt. Das Traktandum für die Sanierung des Strassenkörpers und Gestaltung des Strassenraumes der Badenerstrasse (1. Etappe) mit einer Krediterteilung von CHF 2’098’000 (Gemeindeanteil) wurde nach ausführlicher Diskussion mit 123 Ja- zu 43 Nein-Stimmen genehmigt. Ein Antrag aus der Gemeindeversammlung um Verzicht auf den geplanten Kreisel Gemeindehaus wurde mit 65 Ja- zu 107 Nein-Stimmen und ein Antrag anstelle des Mehrzweckstreifens zwei Radstreifen im Bereich Einmündung Dorfstrasse bis zum Knoten Gemeindehaus zu markieren wurde mit 60 Ja- zu 90 Nein-Stimmen abgelehnt. Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ informierte der Gemeinderat über das regionale Alterszentrum Rohrdorferberg-Reusstal sowie über die gemeinderätlichen Legislaturziele der Amtsperiode 2010/13. Ein Überweisungsantrag mit dem Auftrag an den Gemeinderat, für die Dorfstrasse eine Tempo 30-Zone zu prüfen, wurde mit 61 Ja- zu 81 Nein-Stimmen abgelehnt.

Gemeinde Fislisbach
www.fislisbach.ch
 
Uitikon
Nach seinem 16-jährigen Engagement im Üdiker Gemeinderat sowie nach der Übergabe des Hofes an den Sohn hat sich Emil Bosshard etwas zurückgezogen. Vieles hat sich verändert, er betrachte heute vieles mit etwas Distanz und wolle nicht überall Ratschläge erteilen, er könne warten, bis man ihn um Rat anfrage. Die Familie von Emil Bosshard in Ringlikon wird erstmals um 1612 erwähnt – also steigt demnächst eine grosse Feier zum 400. Jubiläum.

Emil Bosshard ist überzeugter Bauer. Er sei immer mit Natur und Tieren verbunden gewesen. Einen aktiven Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion leisten zu können, sei ihm stets ein Bedürfnis gewesen. Kommt heute eine Anfrage des Sohnes, irgendwo im Betrieb einspringen zu müssen, ist Emil glücklich, gebraucht zu werden und bezeichnet sich selbst als ersten Sherpa auf dem Hof. Gerne erinnert sich der 77Jährige an seine Schulzeit, als er in strengen Wintern mit den Skiern das Bord hinunter und den Langacker hinaus ins heutige Gemeindehaus zur Schule gelaufen sei. Gleichzeitig schüttelt er den Kopf darüber, wie heute überfürsorgliche Mütter ihre Kinder in der Gemeinde herum „wägeln“ und ihnen damit das Erlebnis Schulweg nehmen würden.

Hochinteressant seien aber auch die Kriegsjahre für den jungen Emil gewesen. Eine ganze Kompanie Soldaten war in Ringlikon stationiert. Mit grossem Interesse hätten er und seine Kameraden die geheimen Bunkerbauten im Wald oben verfolgt. Die Unteroffiziere assen bei Bosshards in der guten Stube, während sich die Familie in die Küche zurückzog.

Er habe keine grossen Wünsche mehr, er sei glücklich, noch möglichst gesund eine gute Zeit mit seiner Frau verbringen zu dürfen. Einen Sechser im Lotto brauche er keinen mehr, den habe er mit seiner Frau Erika bereits eingezogen. All die aktiven Jahre habe sie ihm den Rücken frei gehalten und sei heute seine Stütze, die ihn chauffiere und auf Hindernisse aufmerksam mache, die er nicht mehr sehe. Von den Behörden und der Gemeinde wünscht sich Emil Bosshard, dass sie den Vereinen und Organisationen, die zu einem attraktiven Gemeindeleben beitragen, Sorge tragen und sie weiterhin auf Unterstützung zählen können, erfüllen sie doch eine wichtige soziale und gesellschaftliche Klammerfunktion.

Von Ringlikon wegzuziehen wäre für ihn nie in Frage gekommen: „Hier bin ich verwurzelt, das ist meine Heimat.“ Früher hätten der Obere- und der Untere-Hof zusammen die Hälfte des Ringliker Gemeindegebietes bewirtschaftet. Von diesem Land ist heute ein Grossteil überbaut und von neuen Gemeindemitgliedern bewohnt. Trotzdem: In Ringlikon grüsse man sich halt noch auf der Strasse.

Gemeinde Uitikon
www.uitikon.ch
 
Geroldswil
Das ehemalige Kiosklokal am Dorfplatz steht noch immer leer. Für das Ladenlokal haben sich einige Interessenten gemeldet. Vor einer Neuvermietung wird der Raum nun saniert und hergerichtet, dass er unabhängig von einer künftigen Nutzung möglichst für verschiedene Zwecke verwendet werden kann. Aus diesem Grunde wird die Doppelschiebetüre mit einem neuen Fassadenelement mit integrierter Türe ersetzt. Die Toilette wird ummauert, die Wände neu verputzt und der Boden mit einem Holzparkett ausgelegt. Die Raumheizung sowie die elektrischen Installationen werden angepasst. Dafür wurde ein Kredit von Fr. 48’000.00 bewilligt.

Im weiteren soll die Nordfassade des Gemeindehauses auf dem Platzgeschoss neu gestrichen werden. Die grüne Metallfassade, welche kleinere und grössere Farbschäden aufweist, soll – vom Gemeindehauseingang bis zum Coiffeursalon - farblich den übrigen anthraziten Metallteilen angepasst gestrichen werden. Dafür wurde ein Kredit von Fr. 13’000.00 gesprochen.

Gemeinde Geroldswil
www.geroldswil.ch